Pädagogischer AnsatzDer pädagogische Ansatz ist der rote Faden, der sich durch die Kindergartenarbeit zieht und Ausgangspunkt aller Entscheidungen, die getroffen werden. In der Pädagogik findet man eine Reihe nebeneinander stehender Ansätze. Im "PUSTEKUCHEN" haben wir uns für den Begriff " situations - orientierte Pädagogik" entschieden, da dieser Überbegriff für verschiedene subjektive und lebensweltorientierte pädagogische Ansätze steht. Die situations - orientierte Pädagogik geht von folgenden Grundsätzen aus: |
1. Das Kind steht im Mittelpunkt, mit seinen grundlegenden Bedürfnissen und gegenwärtigen Interessen .Ich habe Interesse Kinderfragen werden aufgegriffen. Zusammen macht man sich auf die Suche nach Antworten. Wo Kinder in ihren Interessen ernst genommen werden, entwickeln sie Freude am Lernen und Entdecken. Das mache ich gerne Kindergartenalltag orientiert sich am Bedürfnis der Kinder. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Spiel zu. Spielen macht Spaß, und was Spaß macht, das machen Kinder mit dem ganzen Herzen. Zeit zum Spielen ist Zeit, in der die Kinder einer Sache mit Konzentration nachgehen und dabei Ausdauer und Durchhaltevermögen entwickeln. |
2. Die Persönlichkeit des Kindes wird in seiner individuellen Eigenständigkeit akzeptiert und respektiert.Du bist mir wichtig In der altersgemischten Gruppe erleben sich Kinder mal groß, mal klein, mal stark, mal schwach, mal helfend, mal Hilfe suchend... Solche eigenen Erfahrungen sind die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und verantwortliches Handeln. |
|||||||||||||||
3. Die Erziehung geht einfühlsam von den körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Fähigkeiten der Kinder aus um eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder zu erreichen.Ich habe eine Idee Bilder malen, werken, gestalten, musizieren, im Sand spielen, Geschichten spielen und erfinden... Der Kindergarten bietet Zeit, Möglichkeiten und Freiheit für eigene Ausdrucksformen. Dabei entwickeln Kinder Eigeninitiative und Fantasie, verfolgen ihre Ideen, finden eigene Wege und Lösungen, werden erfinderisch und kreativ. |
|||||||||||||||
4. Ein Kindergartenalltag ist möglichst "lebensecht/realistisch" zu gestalten, ohne zuviele institutionelle Abgrenzungen und Unterteilungen räumlicher, zeitlicher und personeller Art.Ich traue mich Mit dem Messer schneiden, sägen, auf Bäume klettern - Kinder wollen die Dinge »echt« tun und nicht nur im Spiel. Im PUSTEKUCHEN dürfen Kinder kochen, backen, werken, pflanzen, eigene Ideen verwirklichen..... Zutrauen macht stark und motiviert. |
|||||||||||||||
5. Der situations - orientierte Ansatz orientiert sich an den Lebenssituationen der Kinder und bietet ihnen eine Erweiterung von Erfahrungsbereichen, um ihre Umwelt gefühlsmäßig zu begreifen und zu verstehen.Du wirst mir vertraut Im Kindergarten treffen Kinder aus verschiedenen Elternhäusern, mit unterschiedlichen familiären kulturellen und nationalen Hintergründen zusammen. Was sich gesellschaftlich noch schwierig gestaltet, wird hier »im Kleinen« oft schon selbstverständlich voneinander erfahren und miteinander gelebt. |
6. Durch die Schaffung vielfältiger Handlungsfreiräume wird nicht nur die Selbständigkeit der Kinder gefördert, sondern auch Verantwortung geübt.Ich kann etwas Sich selbst an- und ausziehen, die Schuhe selbst binden, darauf achten, dass der verlorene Hausschuh wieder gefunden wird, das verschüttete Getränk selbst aufwischen. Das sind kleine Schritte zur großen Selbstständigkeit. |
|||||||||||||||
